Willkommen beim 1. Segelverein Barleber See !


 

Sie haben im Netz die Website vom 1. Segelverein Barleber See gefunden.



Landesjüngstenmeisterschaft

Ende September fand die Landesjüngstenmeisterschaft an der Goitzsche statt. Die Ergebnisse unserer Optis waren durchwachsen. Bei sehr leichtem Wind war es recht tricky zu segeln, da spielte auch schon ein wenig Glück eine Rolle.

Trotzdem war die Stimmung gut. Beeindruckend waren die drei 29er. Vorallem von den Optisegeln wurde sie bestaunt, manche B-Optis haben sich zum gemeinsamen 29er-Segeln in der Zukunft verabredet. Dank des leichten Windes konnten die Skiffs nicht einmal zeigen, was in ihnen steckt. Die Folgen wären "verheerend" gewesen.

Auf jeden Fall hatte das etwas mit "Begeisterung am Segeln" zu tun, da müssen sich Laser,Europe und 420er warm anziehen.   



An der Küste tut sich was...

Das Foto beweist es: Man kann auch auf größeren Gewässern als dem Barleber See segeln. Unsere Griechenland-Chartersegler wissen das schon lange, aber es gibt auch solche, die lieber zu Hause bleiben und hier ein bisschen hin und her fahren.Es gibt natürlich auch solche, die nur ein Boot auf unserem Gelände haben und vielleicht einmal im Jahr – bei optimalen Bedingungen – segeln. Schade.

Schön, dass es manchmal langweilige Schulungen gibt: So kam Olaf dazu, mir einige genauere Informationen über unsere Küstensegler zu geben, die dafür sorgen, dass der Begriff „1. SVBS“ auch dort oben bekannt wird, nicht nur durch Teilnahme, sondern auch durch sehr gute Platzierungen.

Hier nun die Berichte von Olaf Schwarz:

Hanse-Cup 2011 (3.9. – 6.9.2011

Vom 1. SVBS nahmen 3 Yachten an der alljährlich stattfindenden Werftregatta der Hansewerft in Greifswald teil, die Hanse 400 „High Energy“ mit Steuermann H. Kasperschinsky, die Hanse 401 „Menkenke“ mit Steuermann T. Meyer und die Hanse 400 „Black“ mit Steuermann O. Schwarz. Die 4-tägige Wettfahrt ging jeweils über Tagesetappen von Greifswald über Köslin – Swinemünde – Lauterbach zurück nach Greifswald. Bei Windstärken von 1 – 6 wurden ca. 200 Seemeilen auf dem Greifswalder Bodden und der Ostsee gesegelt. Die ca. 60 Yachten wurden in 4 Gruppen eingeteilt, wobei die Yachten vom 1. SVBS in der Klasse 1 segelten. Einen hervorragenden 3. Platz in der Gesamtwertung hat Torsten Meyer mit seiner „Menkenke“ belegt. Olaf Schwarz kam auf einen 6. Platz in der Gesamtwertung und Herbert Kasperschinsky auf den 8. Platz.

Greifswalder Boddenetappen 26.8. – 28.8.2011

Bei den 41 Greifswalder Boddenetappen wurden wieder 3 Tagesetappen auf dem Bodden von Greifswald über Lubmin und Köslin zurück nach Greifswald gesegelt. Vom 1. SVBS nahm die Hanse 400 „Black“ mit Olaf + Ben + Max + Tim Schwarz teil. Bei Windstärken  bis 6 Beaufort konnten die Regatten unter optimalen Bedingungen ausgetragen werden. Sehr gute Kreuzkurse kompensierten leider nicht die fehlenden Hände, um auch bei 6 – 7 Windstärken den Spinnaker auf den Vorwindkursen zu segeln. Somit konnte die „Black“ den 5. Platz in der Gesamtwertung der Klasse 1 ersegeln und den 2. Platz unter den Hanse-Yachten.

Und das geht noch weiter !!!! Die nächsten Berichte erfolgen in Kürze!

 



Dieses Mal schien der Mond….

Das Wetter war angenehm (Petrus muss Italiener sein !?!) und es wehte ein leichter Wind.Dennoch blieben alle Boote an Land. Warum wohl? Weil es auch an Land schön war an diesem

Italienischen Abend

Was will man mehr? Eine sehr gute Beteiligung, und ein von Alex und seiner Familie ausgesuchtes und zubereitetes und auf-getragenes Menü erster Klasse. Auch für diejenigen, die schon des öfteren beim Italiener gespeist haben, war viel Neues und Delikates dabei. Wer kannte schon den Tacchino tonnato, den Truthahn in Thunfischsoße? Oder gar die extra für uns berei-teten Hauptgerichte Pennete alla Ixylon und Tortellini alla O-Jolle? Es schmeckte jedenfalls allen, auch die Kinder hatten noch Spaß mit Pudding und Tiramisú (Die Erwachsenen auch).

Natürlich gab es auch italienische Weine, und so steigerte sich die Stimmung und es wurden Forderungen – nein, die Bitte – an Alejandro herangetragen, so etwas mal wieder zu machen, vielleicht im nächsten Jahr (Zwischenruf von Hans-Jürgen: Nächste Woche!!!)

So kam es denn, dass fast niemand Lust hatte, zum Boot zu gehen und nichts aus der Möglichkeit des Vollmondsegelns wurde. Er wird es uns verzeihen.

Aber ganz faul waren wir doch nicht: Der lästige Gestrüpphaufen vorm Feuerlöscher wurde in der Flammenschale verbrannt – so ganz nebenbei.

Was bleibt zu sagen?

Danke, Alex und Daniela !

 



Nur der Mond schien nicht....

…besser gesagt, er schien schon, nur die Wolkendecke war zu dicht. Aber sonst war alles perfekt, so wie lange nicht (oder auch: Noch nie!). Ohne den bei Regattaveranstaltungen wichtigen und unverzichtbaren Stress, auch ohne die dann auch notwendigen Gastgeberpflichten, einfach alles ganz locker. Und auch die eventuell erwarteten Problemchen (Zusammenstellen des Schleppverbandes, womöglich nicht ausreichende Getränke – undenkbar!!!) blieben aus.

Die erste Verbindung mit dem Campingplatz hatte Siegbert hergestellt, und es erwies sich als gute Idee. Man sollte auch im nächsten Jahr diesen Kontakt pflegen.

Die Organisation und die Beschaffung von unserer Seite hatte der Hafenmeister Hans-Jürgen dann gemacht. Für das Wetter war ich zuständig (!), und das war recht freundlich, fast wie im Sommer. Nach einem Imbiss mit leckeren Schmalzstullen und Würstchen und natürlich einem Colbitzer Auftaktbier ging es unter Segeln los, von der H-Jolle über die Ixylonflotte, die Yoxis und den Cadet – der übrigens mit drei Personen stärker besetzt als die H-Jolle. Fast alle Boote mit irgendwelchen Flaggen geschmückt. Auch das Motorboot Ibis und die Rügenjolle im Schlepp waren dabei.

Das Ufer vom „Festgelände“ bot allen bequeme Anlegemöglichkeit.

Nach einem Telefonat mit Herbert Solle wurden auch erste Irritationen am nachher völlig überforderten Bierwagen geklärt, und so wurde bei Diskoklängen fröhlich gezecht und geklönt.

Dann der zweite Teil des Abends: Alles in die Boote, Lichter setzen und Schlepp zusammenstellen. Das verlief dank der Hilfe einiger Erfahrener dann sehr gut (bis auf eine Schleppleine in der Schraube) und wir konnten das Ufer verlassen. Das war auch notwendig, denn hier fand jetzt die zweite Attraktion statt, ein ansehnliches Feuerwerk. Als das vorüber war, kam die erste Attraktion, nämlich unser illuminierter Schleppverband, voll zur Wirkung. Sogar der Mond blinzelte mal kurzzeitig durch eine Wolkenlücke. Nach einer großen Runde um den See, mit Beifall von den Ufern aus bedacht, hinter dem Ibis mit Siegbert als erfahrenen Schlepper, hieß es dann noch mal: Alle anfassen, Boote hoch ziehen, weitgehend einpacken. Und auch das klappte, besser als bei manchen Tagesveranstaltungen.

Man war sich einig: Das war einfach eine schöne Sache, ob für Regattasegler oder für Freizeitsportler oder für Gäste.

Let’s do again, next year!

Christian d. Ä.



Skomad-Pokal - wieder mit viel Wind !

Betrachtung seitens einer Landratte

Freitag Abend wurde schon mal ein 50-Liter-Fass fast vollständig geleert (ohne dass Freibier angesagt war). Das zeigt, dass doch eine gute Beteiligung zum Skomadpokal erreicht wurde. Die Küchendamen Wilma und Marion, später auch Kerstin, hatten jedenfalls mit der Vorbereitung des Frühstücks für Sonnabend genug zu tun. Und sie hatten eine geniale Idee: Das Frühstück wurde nicht „zugeteilt“, sondern sie hatten, ähnlich wie in einem Hotel, ein Frühstücksbüffet eingerichtet. Und das funktionierte, wie auch am Sonntag früh. Für frische Brötchen hatte der Hafenmeister gesorgt, und so konnte man dem windigen Wochenende getrost entgegensehen.

Und das kam mit zwei Überraschungen: Zunächst hatte kurzfristig der Rettungsturm ein Langstreckenschwimmen angesagt – mitten am Tage, wo wir segeln wollten. Und zweitens pfiff es, mit zeitweise sechs Beaufort aus dem Westen. Weiße Schaumkämme bevölkerten den See. Da hatten die Segler, allen voran Paule, den Vorschlag gemacht, doch einmal abzuwarten und erst nach der Schwimm-veranstaltung anzufangen, was mit knapper Mehrheit bei der Eröffnung  beschlossen wurde.

Somit war Zeit gewonnen, und der Wind reduzierte sich in der Tat etwas auf ein laues Lüftchen von 4 – 5 Bft, mit zeitweise frischen und linksdrehenden Böen. Da das Abendessen (flambierte Schweinekeule) erst um sieben Uhr bestellt war, kannte Wettfahrtleiter Holger keine Gnade: Er „peitschte“ 4 Wettfahrten hintereinander durch. Und siehe, es ging doch: Die Spitzencrews zeigten die Spinnaker und es kam zu einer spannenden Auseinandersetzung zwischen Paule Bauer mit Stocki und Anja Behr mit Schicki.

Natürlich wurde auch gebadet, erste Kenterung am Leefass durch Monique und HJC, weitere sollten folgen. Pechvögel waren Jörg Grimm und Torsten Heyer, denen noch vor dem Start das Drahtvorstag gerissen war. Für sie kam das Aus, da ein gleichartiges Teil nicht greifbar war, und einem Dyneema-Ersatz waren beide wohl etwas skeptisch gegenüber. Kurz und gut, die Schweinekeule kam gut an, auch die nachfolgenden Bierfässer wurden nicht geschont, zumal jetzt Freibier angesagt war. Jedenfalls dauerte es wieder recht lange, ehe Ruhe im Gelände einkehrte.

Am nächsten Morgen das gleiche Bild: Es pfiff wieder, unbarmherzig. Zunächst verschob Holger von 11 auf 12 Uhr, dann folgte das endgültige Ende, damit kein Streicher, damit ging der Sieg an Anja mit Andreas Schickel, vor Paule und Ralf Theumer/Raik Leonhardt. Und ein trauriger Stefan Küttner musste die Kiste mit dem Wanderpokal für den Vierten wieder mit ins Erzgebirge mitnehmen.

   Unser Dank wieder an das Autohaus Skomad, die nicht nur einen neuen Wander-pokal, sondern auch wertvolle Sachpreise gestiftet hatten und Herrn Bender reaktiviert hatten. Dazu gab es die Carbon-Ixylons für die ersten drei, und Speiseeis von Alejandro für alle, was trotz der kühlen Witterung gern verzehrt wurde. Last not least erwarb HJC mit Monique den Sonderpreis für das erste Boot, das seine beiden Schwerter deutlich sichtbar präsentierte.

Viel Lob gab es durch die Aktiven, speziell an die Schlauchbootbesatzung, die Schwerstarbeit leisten musste, und unsere Reserveschotten Ben und Max.

Einhelliger Tenor: Wir kommen wieder, dann aber zu einem günstigeren Termin !

Christian d. Ä.

Ergebnisse unter www.xy-class.org/content/regcal/cal11/regatten/skomadpokal/ergebnis.html

 



4.Pokal "Magdeburger Halbkugeln"

Sonntag 17:30, die letzten Spuren der Opti-Regatta „4. Pokal um die Magdeburger Halbkugeln“ sind beseitigt. Die Boote sind verpackt, die Bänke sind zusammengelegt, die leeren Flaschen sind im Glascontainer (erstaunlich, wie viele Sektflaschen nach einer Kinderregatta übrig bleiben).
Rückblickend war es ein anstrengendes, aber gelungenes Regattawochenende. Der 1.Segelverein Barleber See hat sich mal wieder als engagierter und herzlicher Gastgeber präsentiert. Trotz einiger paralleler Veranstaltungen fanden 34 Optisegler aus fünf Bundesländern den Weg zum Barleber See, um dort Ranglistenpunkte für die Qualifikation zur IDJÜM oder im Far-East-Cup zu erkämpfen. Fünf Wettfahrten bei zum Teil recht heftigem Wind verlangten von den Kindern einiges an Kraft und Kondition, zumal die Kreuz auf maximale Länge ausgelegt war.Ein solcher Kurs hätte bei den hier üblichen Ixylon- bzw. O-Jollenseglern sicherlich zu Verstimmung und Gemaule geführt, Optikinder stecken so etwas einfach weg.
Die Wettfahrten liefen recht entspannt, kein Klassenrückruf, kein Protest, ein paar Kenterungen. Es gab bei den A-Optis fantastische Bootsbeherrschung zu sehen, die B-Optis glänzten mit Durchhaltevermögen.
Dank der Helfer am Ufer verlief die Versorgung der Kinder samt Tross reibungslos. Selbst nach drei Tageswettfahrten kommen die Kinder angerannt, wenn es Eis für alle gibt.
Der Wanderpokal bei den A-Optis ging nach Berlin, der Pokal bei den B-Optis bleibt im gastgebenden Verein.

Ergebnisse:

Opti-A       

1. GER-12313            Svenja Noack              DSC
2. GER-12400            Nicolas Thierse            JSC
3. GER-11962            Clara Schwirkmann      VSAW

Opti-B  

1. GER-12426            Monticha Busch           1.SVBS
2. GER-12054            Thore Thoma               YCBTF  
3. GER-12903            Sebastian Wolff            SVP
                        …

4. GER-12655            Ole Mohrenweiser       1.SVBS
6. GER-11745            Klemens Wurl             1.SVBS
13.GER-8085             Paula Krebs                1.SVBS

 



Segeln

Still ruht der See....

Allen, die sich auch um diese Zeit für Segeln interessieren schöne Weihnachten, einen guten Rutsch und eine erfolgreiche Saison 2012.

"Ansegeln" ist am 1.1. gegen 11:00 Uhr... 

 

 

Letzte Aktualisierung am 27.12.2011